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Kühe im Blockland

Silageernte

Sorgen
der Landwirte
Links zur Landwirtschaft:
- Landwirtschaftskammer
Bremen
- Bremischer
Landwirtschaftsverband
- Landfrauenverein
Bremen

Hochwasser
am Deich:
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Heutige Landwirtschaft
im Blockland
... was das Blockland zu dem macht, was es ist.
Das Land
Das Blockland ist
das größte zusammenhängende landwirtschaftliche Gebiet
im Land Bremen. Es mißt ca. 3000 ha. Früher gehörte es
zum Überschwemmungsgebiet der Weser und Wümme (anmoorige Flußmarsch).
Das Land ist von je her recht naß. Daher wird es über Gräben
und Kanäle entwässert, um es für Maschinen befahrbar zu
machen. Trotzdem ist nur Grünlandwirtschaft möglich und kein
Ackerbau. Auch heute noch ist es für Landwirte schwierig bei feuchter
Witterung die anstehenden Arbeiten auf dem Feld durchzuführen.
Das Vieh
Das Grünland dient zur Ernährung der Rinder, die auf den Blocklander
Bauernhöfen gehalten werden. Dies sind zum größten Teil
Milchkühe und deren weibliche Nachkommen. Teilweise sieht man auch
einige Mutterkuhherden grasen. Schweinemast wird nicht betrieben, da hierfür
Futter von Ackerflächen benötigt wird.
Die Höfe
Im Blockland findet man nur klein- und mittelstrukturierte Betriebe, keine
Großbetriebe. Der Durchschnittliche Betrieb ist ca. 60 ha groß
mit ca. 50 Kühen und deren Nachzucht. Dort werden die Kühe in
der Regel in Boxenlaufställen gehalten, in denen sich die Tiere frei
bewegen können. Die Gebäude befinden sich immer auf dem Deich
oder kurz dahinter. So waren sie früher vor Hochwasser geschützt.
Die Erzeugnisse
Wichtigstes Produkt der Blocklander Landwirtschaft ist die Milch. Sie
wurde ehemals über die Bremerland-Molkerei, jetzt nach der Molkereifusion,
über die Nordmilch (z.B. Milram, Oldenburger, etc.) vermarktet. Zweites
Hauptprodukt ist Rindfleisch von Kühen, männlichen Rindern und
aus den Mutterkuhherden.
Es findet eine naturnahe Landwirtschaft statt, die gesunde und einwandfreie
Lebensmittel erzeugt und eine schöne Landschaft pflegt und erhält.
Die Zukunft
Der sogenannte Strukturwandel findet auch im Blockland statt. Von den
1975 noch ca. 60 aktiven Betrieben gibt es heute ca. 40 die Landwirtschaft
betreiben. Dieser Trend wird weiter anhalten. Dafür gibt es unterschiedliche
Gründe. Meistens wird kein Nachfolger gefunden, der den Betrieb weiterführt,
weil keine wirtschaftliche Perspektive gesehen wird, das Maß an
Arbeit gescheut wird (das in der Landwirtschaft sicher höher ist
als in manchem anderen Beruf), die Bürokratie überhand nimmt,
oder alles zusammen.
Sicher ist auch, daß die Betriebe größer werden müssen,
um zu überleben (was nicht heißt intensiver), denn die Kosten
steigen kontinuierlich, die Erlöse jedoch stagnieren oder sinken.

auch heute noch !
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