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Themen, die bewegen
Zwei spezielle Probleme
im Blockland erhitzen immer wieder die Gemüter.
1. Verordneter Naturschutz
Die Blocklander haben
das Blockland als Kulturlandschaft über Jahrhunderte so geschaffen
und erhalten, wie es jetzt ist. Einige sog. Naturschützer meinen
das Blockland vor den Blocklandern schützen zu müssen, indem
Auflagen und Verbote ausgesprochen werden, möglichst flächendeckend.
Dies würde eine wirtschaftliche Landwirtschaft unmöglich machen
und das Blockland in seiner jetzigen Struktur zerstören. Gebäude
könnten nicht mehr unterhalten werden, würden zerfallen und
verschwinden, genau wie die Landwirtschaft. Am Ende heißt es dann:
Das haben wir ja nicht gewollt, aber dann ist es zu spät.
Freiwillige Naturschutzprogramme werden gerne angenommen, wo es passt.
Die Landwirte sind nicht gegen den Naturschutz, aber leider wurde in der
Vergangenheit viel Porzellan zerschlagen, indem seitens der Naturschutzbehörde
immer ein miteinander gepredigt wurde, dann aber immer wieder Flächen
ohne Absprache diktatorisch unter Schutz gestellt wurden.
Das frustriert und erbost die ansässigen Landwirte ungemein und trägt
direkt zum Höfesterben bei.
2. Ausflugsverkehr auf dem Deich
An den Wochenenden und schönen Tagen wird der Blocklander Deich regelmäßig
von Scharen von Ausflüglern besucht. Kein Problem solange Rücksicht
auf die Landwirte und Bewohner genommen wird. Doch leider kommt es immer
wieder vor, dass ein paar der Ausflügler (besonders Rennradfahrer)
meinen, der Deich gehört ihnen allein. Anwohner werden beschimpft,
bedroht, angegriffen und angezeigt. Zwar selten, aber gerade diese Fälle
treiben den Anwohnern oft die Zornesröte ins Gesicht. So kommt es,
dass so mancher der hier wohnen und vor allem arbeiten muss, rigorose
Maßnahmen gegen die Ausflügler fordert. Wiedermal müssen
viele Anständige unter wenigen Rücksichtslosen leiden.
Zum Problem mit dem
teils zurückgelassenen Müll hat sich ein ungenannter Blocklander
folgenden Reim gemacht:
"Seit
einigen Jahren hat sich hier
in uns'rer schönen Blocklandwelt
zu Rehbock, Gans und Vogeltier
ein neues Säugetier gesellt.
Zwar wird's von
ersteren gemieden,
und das leuchtet jedem ein
es ist halt gar zu sehr verschieden.
Gemeint ist hier das Deichschwein.
Es kommt gepackt
mit Fressereien
an Wiesen und Deich sich zu erfreuen,
setzt sich dann hin am schönsten Platz
und stopft sich alles in den Latz,
geht es dann
weiter vollgefressen
sieht man genau wo es gegessen:
Einkaufstüten, Büchsen, Flaschen,
Coladosen, Plastiktaschen...
das alles liegt
am Deich herum.
Man sieht, das Deichschwein ist dumm.
Es trägt hinaus gern voll und schwer
nach Haus wär's leichter, weil ja leer.
Das jedoch geht
dem Deichschwein
nicht in den Schädel rein.
Im Sommer drauf, am selben Fleck,
setzt es sich in den eigenen Dreck !"
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